Es schwamm vermutlich eine ordentliche Portion Wagemut mit (und vielleicht war auch etwas närrische Fantasie im Spiel), als sich Ende Februar 1971 ein gutes Dutzend gestandene Männer im damals weithin bekannten Gasthaus Bernard traf, um in Hetzerath einen Angelverein zu gründen.   Denn bevor überhaupt ein Fisch gefangen werden konnte, musste erst einmal ein adäquates Gewässer her – und genau das war zunächst das große Ziel: Wo jenseits des Erkelsbachs noch Kühe auf sumpfigen Wiesen grasten, sollte alsbald ein Fischweiher entstehen, quasi auf den Spuren mittelalterlicher Quellen, denen zufolge die armen Hetzerather einst zentnerweise Karpfen an die Abtei zu Prüm abliefern mussten. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier: So machten sich die damaligen Enthusiasten rund um den Gründungsvorstand Jürgen Werle, Hardi Rau, Matthias Wagner, Hermann Heimes, Georg Gröschel und Hermann Follmann ans Werk – nach Feierabend meist, mit Schippe und Schubkarre und tatkräftiger Hilfe freundlich überlassener Bagger und Planierraupen. Entgegen so mancher Unkenrufe war bereits nach wenigen Jahren das Werk vollendet: Vier stattliche Weiher säumen seither den Spazierweg unterhalb des Geifenbergs Richtung Föhren, ein weit und breit einmaliges Refugium für Mensch und Natur gleichermaßen. In regelmäßigen Arbeitseinsätzen pflegen die Mitglieder das in Vereinsbesitz befindliche Privatgelände ebenso wie anschließend das gesellige Beisammensein. Und natürlich kommt auch das Angeln nicht zu kurz. Wer ebenfalls gerne den Haken nach Forelle, Karpfen oder zwischendurch mal einem Hecht auswerfen möchte (und wer neben Anglerlatein auch tatkräftiges Mitanpacken beherrscht), ist als Neumitglied herzlich willkommen.
Kontakt: 1. Vorsitzender: Günter Hennig   hennig.alpha@googlemail.com  Gegründet: 1971 | Mitglieder: 23
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Refugium für Mensch und Natur Die Weiheranlage des Angelvereins
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